Pieter de Hooch in Delft. Aus dem Schatten Vermeers. Ein passender Untertitel für die Pieter de Hooch-Ausstellung, die 2019 im Museum Prinsenhof Delft zu sehen ist, denn von der Hand dieses Malers aus dem 17. Jahrhundert stammen prachtvolle Meisterwerke. Nichtsdestotrotz ist es vor allem sein Zeitgenosse Johannes Vermeer, der sich heute weltweiter Bekanntheit erfreut. Höchste Zeit also, de Hooch noch mehr in den Vordergrund zu rücken!

Wie alles begann...
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Geboren wurde Pieter de Hooch am 20. November 1629 in Rotterdam. Sein Vater arbeitete als Steinmetz, seine Mutter als Amme. Die erste Quelle, aus der hervorgeht, dass de Hooch Delfter war, datiert aus dem Jahr 1652. Hier heiratete er Jannetje van der Burch, mit der er sieben Kinder zur Welt brachte. Im Jahr 1655 trat De Hooch in die Delfter Sint-Lucasgilde ein. In dieser Gilde machte er höchstwahrscheinlich erstmals Bekanntschaft mit Johannes Vermeer. Damals ahnte noch niemand, dass beide sich zu den wichtigsten Delfter Meistern des niederländischen Goldenen Zeitalters entwickeln würden...

Voorkant Sint-Lucasgilde

Charakteristik der Delfter Malerei
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Pieter De Hooch arbeitete in Delft während einer Blütephase der lokalen Delfter Kunstmalerei als Maler. In seinen Werken wählte er als Motiv oft und gerne das Alltagsleben. Mithilfe warmer Farben, aufregender Einblicke und einem natürlichen Lichteinfall gelang es Pieter de Hooch, in seinen Bildern besondere Stimmungen zu erzeugen. Stimmungen, die für die Delfter Malerei charakteristisch waren.

In der Phase, in der De Hooch in Delft tätig war – zwischen 1652 und 1660 – sind seine schönsten Gemälde entstanden und in diesen Werken spielt die Stadt Delft eine Hauptrolle. Das Museum Prinsenhof Delft holt diese Delfter Meisterwerke zum ersten Mal zurück in die Stadt, in der sie einst entstanden sind.

Prunkstück des Goldenen Zeitalters
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Vom 11. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 sind die Werke von Pieter de Hooch im Museum Prinsenhof Delft zu sehen. Eine in dieser Form in den Niederlanden noch nie gezeigte, diesem berühmten Delfter Meister gewidmete Ausstellung. So wird De Hooch endlich die Aufmerksamkeit zuteil, die ihm gebührt! In der Übersichtsausstellung stehen die Gemälde, die De Hooch in Delft gemalt hat, im Mittelpunkt. Die schönsten Innenhöfe und Interieurs von seiner Hand kehren in die Stadt zurück, in der sie vor fast 400 Jahren entstanden sind.

Die ungefähr 30 Meisterwerke werden aus der ganzen Welt eingeflogen, u. a. aus Zürich nd Washington. Darunter befinden sich Bilder, die noch nie zuvor (oder seit Langem nicht mehr) in den Niederlanden zu sehen waren, z. B. „Der Hof eines Hauses in Delft“ aus The National Gallery (London).

Schilderij 'Zittende vrouw met dienstmeid op een erf' van Pieter de Hooch
Janelle Moerman, Direktorin Museum Prinsenhof Delft: Noch nie zuvor sind so viele Meisterwerke von de Hooch in "sein" Delft, und damit in die Stadt zurückgekehrt, in der er vor nahezu 400 Jahren seine schönsten Innenhöfe und Interieurs erschaffen hat. Noch heute lässt sich hier, dank der prachtvollen Gebäude und Kirchen, die Atmosphäre erleben, die in Delft im 17. Jahrhundert herrschte."

Erstes Meisterwerk im Museum Prinsenhof Delft
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Ab dem 24. Januar zu sehen

Ab dem 24. Januar erhalten Sie einen besonderen Vorgeschmack auf diese Ausstellung! Ab diesem Datum wird bereits das erste Meisterwerk von De Hooch im Museum Prinsenhof Delft zu sehen sein. Es handelt sich um das berühmte Werk „Porträt einer Delfter Familie“ (ca. 1657 - 1660), das aus Wien eingeflogen wird. Dieses Meisterwerk ist in den Niederlanden seit über 70 Jahren nicht mehr ausgestellt worden. Alle, die nicht bis Oktober abwarten können, haben die Gelegenheit, dieses Werk bereits jetzt zu bewundern!

Schilderij van 'Groepsportret van een onbekende familie of gezelschap' van Pieter de hooch

11. Oktober - 16. Februar
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Die Ausstellung „Pieter de Hooch in Delft. Aus dem Schatten Vermeers“ bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, eine große Zahl der Meisterwerke von Pieter de Hooch an einem einzigen Ort zu bewundern. Markieren Sie sich den 11. Oktober 2019 also schon mal mit Goldstift in Ihrem Kalender!

Tipp: Tickets für die Ausstellung können bereits online gekauft werden.

Halten Sie es nicht alleine

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