Ein beeindruckendes Kunstwerk hat kürzlich eine zuvor graue Wand in der Papenstraat ersetzt: Die Keramikkarte. Wir haben den Initiator und Gründer Nan Deardorff McClain interviewt.

Was ist die Keramikkarte von Delft?
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Nan: Die Keramikkarte ist eine Karte von Delft aus dem 17. Jahrhundert, aus Mosaik und Keramik. Ich hatte immer schon eine Faszination für alte Karten, besonders für die Niederländische Städte. Sie sind oft wunderschön, mit den kleinen Häusern und Brücken und dann dem Land mit den Gräben und dem Grün. Ich dachte immer, es könnte ein schönes Thema für ein Mosaikkunstwerk sein. Dann fragte eine Freundin: „Warum machst du keine Karte von Delft?“. So entstand die Idee.

Wie sind Sie vorgegangen?
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Nan: Es fing mit einem Workshop an, den ich veranstaltete um mit einigen Menschen einen Prototyp zu erstellen. Dort traf ich auf die Keramikerin Colja de Roo. Es hat sehr gut geklickt und sie war so begeistert, dass wir beschlossen das Projekt gemeinsam anzugehen. Wir haben dann Dutzende von Workshops an verschiedenen Orten in Delft veranstaltet. Gruppen von Grundschülern haben sich auch beteiligt, sie haben die hervorstehenden Dächer gemacht. Dies erzeugt einen 3D-Effekt.

Warum haben Sie die Kombination von Mosaik und Keramik gewählt?
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Nan: Mosaik kostet viel Zeit und kann sehr schwierig sein. Keramik ist einfacher und daher zugänglicher. Auch kleine Kinder können mit Hilfe eines Ausstechers ein Haus oder einen Baum erstellen. Dies bedeutete, dass sich viel mehr Menschen an dieser Arbeit beteiligen konnten. Darüber passt es natürlich auch zu Delft als Keramikstadt, um die Karte mit Keramik zu erstellen.

Wie haben Sie diesen Ort gefunden?
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Nan: Die Wand in der Papenstraat ist von guter Qualität und schön glatt, aber hatte eine matte graue Farbe mit Graffiti. Ich wollte diese Wand verschönern. Darüber hinaus ist es ein großartiger Ort weil viele Leute durch diese Straße gehen. Das Kunstwerk muss natürlich gesehen werden!

Foto Keramiekenkaart in Delft

Worauf sind Sie am stolzesten?
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Ich bin sehr stolz auf die Tatsache, dass wir dies mithilfe von mehr als 500 Freiwilligen in 15 Monaten geschafft haben. Es ist wirklich ein gemeinsames Kunstwerk geworden. Colja und ich hätten es auch zu zweit schaffen können, aber dann hätte es Jahre gedauert. Jetzt ist es viel schneller gegangen und wirklich eine Karte für Delft geworden, die von Delft gemacht wurde. Ich mag das sehr!

Auf der Suche nach dieser Keramikkarte?
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Wussten Sie dass in diesem Werk auch kleine Witzen versteckt sind? Wenn Sie gut suchen, können Sie einen kleine Hugo de Groot mit seiner Bücherkiste finden.

Halten Sie es nicht alleine

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